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Gemeindekonzeption für die Ev. – Luth. Kirchengemeinde

Oberlübbe – Rothenuffeln

 

 

 

(beschlossen am 12. März 2008)

 

Diese Fassung der Gemeindekonzeption enthält im letzten Kapitel nur die Konkretionen für den Pfarrbezirk I: Oberlübbe – Unterlübbe.


  

 

 

 

 

Der 1. Pfarrbezirk umfasst die Ortschaften Oberlübbe und Unterlübbe mit zusammen etwa 2.500 Gemeindegliedern. Dem 2. Pfarrbezirk gehören die Ortschaften Rothenuffeln und Haddenhausen mit etwa 3.150 Gemeindegliedern an. Damit gehören ungefähr 75% der Einwohnerschaft beider Dörfer unserer Kirchengemeinde an.

 

In Oberlübbe und Rothenuffeln befinden sich unsere kirchlichen Kindergärten und zwei Grundschulen. Zum Besuch der weiterführenden Schulen müssen die Kinder mit dem Schulbus nach Hille, Minden oder Espelkamp fahren.

 

Die meisten Erwachsenen fahren mit dem Auto zur Arbeit. Die Einkaufsmöglichkeiten sind in den vier Ortschaften sehr begrenzt. Es gibt auf die Ortschaften verteilt mehrere Handwerksbetriebe und mittelständische Industriebetriebe. In Rothenuffeln sind zwei Kurhäuser ansässig.

 

In dem regen Vereinsleben unserer Dörfer spielen die Sportvereine eine wichtige Rolle. Sie erreichen mit ihren Angeboten viele Kinder und Jugendliche. Daneben betreiben der CVJM und die Freiwillige Feuerwehr eine aktive Kinder- und Jugendarbeit.

 

Die Heimatvereine, die sozial engagierten Vereine sowie die Vereine der Kleintierzüchter bringen sich ebenfalls rege in die Dorfgemeinschaften ein.

 

Das Leben in unseren Dörfern ist davon geprägt, dass man sich kennt. Auch auf die Kirche und ihre Mitarbeitenden trifft das in hohem Maße zu. Durch die Kindergärten kommen wir zudem auch mit solchen Familien in Kontakt, die in unsere Dörfer zugezogen sind und zum Teil nicht in die bestehenden dörflichen Strukturen und Beziehungen eingebunden sind.

 

Die kirchlichen Gruppenangebote und Chöre werden gut besucht und durch den CVJM und die Frauenhilfe als eigenständigen Vereinen unterstützt.

 

Parallel zum Erwachsenengottesdienst wird mit Ausnahme der Schulferien an jedem Sonntag Kindergottesdienst gefeiert. Familiengottesdienste werden in der Regel von Mitarbeitenden oder Gemeindegruppen zusammen mit dem Pfarrer vorbereitet. In beiden Pfarrbezirken finden regelmäßig Kindergartengottesdienste statt, die jeweils von einer Kindergartengruppe gestaltet werden. Im 1. Pfarrbezirk werden etwa viermal im Jahr Jugendgottesdienste gefeiert. Sie werden von einem Vorbereitungskreis organisiert.

 

Im 2. Pfarrbezirk wird monatlich ein Gästegottesdienst („Springbrunnengottesdienst“) am Sonntagabend gefeiert.

 

Im Rahmen der Sportfeste, bei Feierlichkeiten der Vereine sowie bei Gemeindfesten gibt es eine gute Zusammenarbeit zwischen der Kirchengemeinde und den örtlichen Vereinen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Das geistliche Leben in unserer Region wurde im 19. Jahrhundert maßgeblich von der Minden - Ravensberger Erweckungsbewegung geprägt. Die Gründung von Posaunenchören und der Aufbau eines kirchlichen Vereinswesens haben auch in unserer Kirchengemeinde segensreiche Spuren hinterlassen.

 

Mit der Einweihung der Kirche in Oberlübbe im Jahr 1913 gewann der damalige II. Pfarrbezirk der Kirchengemeinde Bergkirchen eine größere Selbstständigkeit und führt seitdem eigene Kirchbücher.

 

In der Zeit des Nationalsozialismus standen Pfarrer und Gemeinde auf der Seite der bekennenden Kirche.

 

Im Jahr 1972 wurde die Kirchengemeinde Bergkirchen in zwei eigenständige Gemeinden aufgeteilt. Die ehemaligen Pfarrbezirke II. und III. bilden seitdem die Ev. – Luth. Kirchengemeinde Oberlübbe – Rothenuffeln. Allerdings blieb die Verbindung des Pfarrbezirks Rothenuffeln – Haddenhausen zur Kirchengemeinde in Bergkirchen in der Wahrnehmung der Gemeindeglieder des 2. Pfarrbezirks enger als die zwischen den beiden Pfarrbezirken der neu gebildeten Kirchengemeinde.

 

Die im Jahr 2006 verabschiedete Geschäftsordnung unseres Presbyteriums trägt der recht großen Selbstständigkeit beider Pfarrbezirke Rechnung.

 

 

 

  

 

 

 

 

Als christliche Gemeinde vor Ort sind wir Teil der einen Kirche Jesu Christi. Wir glauben, dass Gott durch den Heiligen Geist auch in unserer Mitte handelt. Im Gottesdienst feiern wir seine Gegenwart und hören auf sein Wort. Wir lassen uns im Heiligen Abendmahl stärken und gehen von Gott gesegnet in die neue Woche.

 

Wir legen Wert auf eine biblisch fundierte Verkündigung durch Wort und Musik. Menschen aller Altersgruppen sollen mit dem Evangelium vertraut werden und Gelegenheit finden, die Kraft, den Trost und die Freude des christlichen Glaubens in unserer Mitte kennen zu lernen.

 

In der Nachfolge Jesu Christi gehören für uns die Gottesliebe und die Nächstenliebe zusammen. Unser Bekenntnis zu dem dreieinigen Gott soll sich in allen Lebensbereichen widerspiegeln, insbesondere in allen Arbeitsfeldern unserer Kirchengemeinde.

 

 

 

 

 

 

 

 

Als Dienstgemeinschaft aller haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden wissen wir uns von Jesus Christus selbst berufen, die frohe Botschaft von Gottes Liebe allen Menschen mit Wort und Tat zu bezeugen.

 

Wir erwarten daher von allen Mitarbeitenden der Kirchengemeinde eine regelmäßige Teilnahme am Gottesdienst und eine Lebensführung, die sich an der Heiligen Schrift orientiert.

 

Wir bitten alle Mitarbeitenden, aktiv daran mitzuwirken, dass der uns aufgetragene Dienst in einer Atmosphäre gegenseitiger Wertschätzung geschieht. Wir wollen uns gegenseitig helfen, die unterschiedlichen von Gott geschenkten Gaben zu entfalten und zum Wohl und Aufbau der Gemeinde einzusetzen.

 

Wir sind offen für Anregungen und stellen uns der Kritik an unserer Arbeit. Wir bemühen uns, Konflikte in einer konstruktiven Weise auszutragen ohne einander zu verletzen. Auch dabei orientieren wir uns an dem Vorbild Jesu.

 

Wir achten darauf, dass in unseren Räumen und bei allen Veranstaltungen ein freundlicher und einladender Umgangston gepflegt wird.

 

 

 

 

 

 

 

 

Durch die Größe der Kirchengemeinde und die geschichtlich gewachsenen Strukturen der Ortschaften und Pfarrbezirke legt es sich für uns nah, in der konkreten Gemeindearbeit unterschiedliche Schwerpunkte zu setzen, die sich gegenseitig ergänzen und bereichern.

 

Erfahrungsgemäß brauchen wir eine wohnortnahe kirchliche Arbeit. Deshalb sind parallele Angebote (Jungschar, Chöre, Frauenhilfe usw.) ausdrücklich gewünscht. Gerade dadurch werden unsere Gruppen und Chöre gut besucht. Die Vielzahl bietet vielen Gemeindegliedern die Möglichkeit, sich aktiv ins Gemeindeleben einzubringen. Somit sind knapp 10 % der Gemeindeglieder als Mitarbeitende engagiert.

 

Aufgrund dieser Situationsanalyse ist es von Vorteil, die Schwerpunkte und die konkrete Ausgestaltung der Gemeindearbeit in den beiden Pfarrbezirken zu verorten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In unserer Kirchengemeinde wollen wir Menschen eine geistliche Heimat geben. Gegenseitig wollen wir uns im Glauben ermutigen und einander auf dem Lebensweg begleiten.

 

Darum setzen wir uns die unten aufgeführten Ziele und nehmen uns konkrete Schritte vor, um sie zu erreichen.

 

1. Die Gottesdienste sollen ansprechend gestaltet werden.  Dabei sollen unterschiedliche Gruppen und Mitarbeitende der Kirchengemeinde beteiligt werden.

 -   Die Chorarbeit soll als musikalischer Verkündigungsdienst wertgeschätzt werden.

-   Bei Gottesdiensten für besondere Zielgruppen wie Kleinkindergottesdiensten, Kindergartengottesdiensten und Jugendgottesdiensten sollen Menschen des betreffenden Personenkreises in die Vorbereitung und Durchführung der Gottesdienste einbezogen werden.

-   Die Gottesdienstbesucher sollen gefragt werden, wie sie die Gottesdienste erleben und ob sie Veränderungsvorschläge oder Kritik äußern möchten.

-   An der Kirchentür sollen die Gottesdienstbesucher persönlich begrüßt und verabschiedet werden, um eine einladende Atmosphäre zu schaffen und auch neue „Gesichter“ besser wahrnehmen zu können.

 

 

2. Durch eine gute Kinder- und Jugendarbeit sollen Kinder und Jugendliche zu einer regelmäßigen Teilnahme am Gemeindeleben ermutigt und eingeladen werden.

-    Ehrenamtliche Mitarbeitende sollen für ihren Dienst regelmäßig geschult werden.

-    Die Angebote im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit sollen aufeinander abgestimmt und enger miteinander verzahnt werden.

-    Mitarbeitende der Jugendarbeit sollen in die Konfirmandenarbeit einbezogen werden.

-    Das Gespräch zwischen den Generationen soll intensiviert werden.

 

3. Gemeindeglieder, die einen eher lockeren Kontakt zur Kirche haben, sollen stärker einbezogen werden. Wichtige Anknüpfungspunkte sind dabei die Einladung zur Taufe (Kindertaufe und Erwachsenentaufe) sowie die Tauferinnerung.

-    Wir bemühen uns um eine punktuelle Einbeziehung von verschiedenen Zielgruppen wie Kindergarteneltern, Konfirmandeneltern, „jungen Senioren“ in gemeindliche Angebote.

-    Wir schaffen geistliche Angebote für Menschen, die durch die Gruppenangebote unserer Gemeinde nicht erreicht werden (z.B. Glaubenskurse, Taufunterricht für Erwachsene, Offene Kirche Oberlübbe).

-    Wir pflegen persönliche Kontakte durch Besuche.

 

 

4. Wir setzen uns aktiv dafür ein, Menschen für die ehrenamtliche Mitarbeit in der Kirchengemeinde zu gewinnen.

-    Wir gehen auf Menschen zu und unterstützen sie dabei, ihre Gaben zu erkennen und in den Dienst der Gemeinde zu stellen.

-    Die Gemeinschaft der unterschiedlichen Gruppen und Kreise innerhalb der Gemeinde werden wir fördern (besseres Kennenlernen und engere Zusammenarbeit), um auch neuen Mitarbeitenden den Einstieg zu erleichtern.

-    Wir gehen so miteinander um, dass Außenstehende Freude daran bekommen, in der Kirchengemeinde mitzuarbeiten.

 


5. Die Gemeindepartnerschaft mit der Hengiti Lutheran Parish in Tansania soll weiter gepflegt werden.

-    Die Erfüllung der Verpflichtungen, die unsere Kirchengemeinde mit dem Partnerschaftsvertrag übernommen hat, sehen wir als Teil unserer diakonischen, ökumenischen und gesellschaftspolitischen Verantwortung.

-    Wir ermutigen Menschen, die Partnerschaftsarbeit aktiv zu unterstützen.

-    Wir bemühen uns um persönliche Kontakte zwischen den Partnergemeinden.

 

 

6. Die Arbeit unserer Kirchengemeinde soll langfristig durch ein freiwilliges Kirchgeld finanziell abgesichert werden.

-    Es ist zu prüfen, ob durch die Gründung einer Stiftung eine nachhaltige Finanzierung der gemeindlichen Arbeit möglich ist.

-    Wir werden unsere Gemeindeglieder bitten, die Arbeit der Kirchengemeinde durch ein freiwilliges Kirchgeld zu unterstützen.

-    Wir pflegen den Kontakt zu Spendern und danken ihnen für ihre Unterstützung.

 

 

 

 

 

A. Pfarrbezirk I: Oberlübbe - Unterlübbe

 

 

 

Unsere gemeinsame Verantwortung

 

Was wir uns von unseren Mitarbeitenden wünschen

 

Was uns wichtig ist

 

Wie unsere Kirchengemeinde wurde, was sie ist

 

Unsere Kirchengemeinde am Ort

 

 

 

 

 

Welche Wege wir gemeinsam gehen wollen

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